Die Bedeutung der Biodiversität in Zahlen: die "Biozahl"

BioFrankfurt veröffentlicht seit 2006 eine jährliche "Biozahl". Diese soll entweder eine anschauliche Größe biologischer Vielfalt aufzeigen, auf Probleme schwindender biologischer Vielfalt und natürlicher Ressourcen hinweisen oder auch die Verankerung des Themas im öffentlichen Bewusstsein verdeutlichen.

 

BioFrankfurt widmet die Biozahl 2016 den Erfolgsgeschichten der deutschen Big Five: Kegelrobbe, Wolf, Luchs, Fischotter und Wildkatze sind dank Wiederansiedlungen und Schutzmaßnahmen wieder vermehrt in heimischen Wäldern, Meeren und Flüssen zu finden.

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"10.000" heißt die Biozahl 2015. Sie steht für die über 10.000 Obstbäume im größten zusammenhängenden Streuobstwiesengebiet Hessens, dem Maintal-Berger Hang. Sie sorgen für Sortenvielfalt auf der Streuobstweise. Am Beispiels der Sortenvielfalt weist BioFrankfurt auf die große Bedeutung hin, die Apfel- und andere Obstbäume für die Erhaltung genetischer Obstvielfalt haben.

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Die Biozahl 2014 lautet "1.000" und ist der enormen Vielfalt der Pilze gewidmet: Alleine auf einer kurzen Strecke von 500 Meter im Taunus leben 1.000 Pilzarten. BioFrankfurt weist damit auf die enorme und allgemein stark unterschätzte Artenvielfalt der Pilze, ihre Bedeutung im Ökosystem und das große Forschungspotential hin.

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Im Mittelpunkt der Biozahl 2013 "107" stehen die Vögel. Ganze 107 Brutvogelarten bevölkern dauerhaft das Frankfurter Stadtgebiet. Im Vergleich zu den gezählten 260 Arten in ganz Deutschland und den 187 hessischen Arten kommt Frankfurt damit eine beachtliche Bedeutung für die Biodiversität der Vögel zu.

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BioFrankfurt widmete die Biozahl 2012 "865.000" dem Naturschutzengagement der Mitgliedseinrichtungen: Diese unterstützen aktuell weltweit Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von 865.000 Quadratkilometern. Damit sind diese Gebiete insgesamt fast zweieinhalbmal so groß wie die gesamte Landesfläche Deutschlands.

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Im Internationalen Jahr der Fledermaus lautete die Biozahl 2011 "14". Sie beschreibt die Anzahl der Fledermausarten im 248 Quadratkilometer messenden Stadtgebiet von Frankfurt am Main.

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Für das Jahr 2010 lautete die Biozahl "1675": Die Zahl der innerhalb der Stadtgrenzen von Frankfurt an Straßenrändern, Bahngleisen, Flussufern, auf Parkwegen, im Stadtwald oder auf Brachflächen, nicht jedoch auf Kulturflächen (Beeten, Gärten) früher und heute auftretenden Arten von Farn- und Blütenpflanzen beträgt 1675. Allerdings sind viele auch schon ausgestorben, so dass aktuell ca. 1390 Arten vorkommen.

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"1250" lautete die Biozahl 2009: Dies ist die Zahl der im Taunus außerhalb von Kulturflächen nachgewiesenen, d.h. "spontan" auftretenden Arten von Farn- und Blütenpflanzen.

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Die Biozahl 2008 war die "5". Auch heute noch ist jede fünfte Farn- oder Blütenpflanze eine Heilpflanze oder kann als solche eingesetzt werden.

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Die Biozahl 2007 war die Zahl "25,7%". So groß war im Frühjahr 2007 der Anteil der deutschen Bevölkerung, der den Begriff „Biodiversität“ bzw. biologische Vielfalt schon einmal gehört hatte und auch richtig zuordnen konnte.

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Im Jahr 2006 lautete die Biozahl "2 Millionen" und kennzeichnete die Zahl der aktuell beschriebenen oder definierten Arten von Lebewesen.

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