BioFrankfurt
Zahlen, Daten, Fakten

Fischotter steht auf einem moosbedeckten Stein und hält einen Fisch im Maul.

BioFrankfurt im Überblick:
Meilensteine, Projekte, Entwicklung

Seit der Grün­dung im Jahr 2004 hat sich BioFrankfurt konti­nu­ier­lich weiter­ent­wickelt – vom Kompetenz­ver­bund zur regio­nalen Stimme für bio­log­ische Viel­falt. Hier finden Sie zentrale Statio­nen unserer Geschichte, prägende Pro­jekte und struktu­relle Ent­wick­lungen im Überblick.

Februar 2026

Der Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, Dr. Christof Schenck, und der Direktor des Opel-Zoos, Dr. Thomas Kauffels, scheiden nach fast zwölf Jahren aus dem Vorstand aus. Dr. Christof Schenck legt zudem sein Amt als stellvertretender Vorstandsvorsitzender nieder. Als Nachfolger wählt die Mitgliederversammlung Dr. Veit Bachmann (Zoologische Gesellschaft Frankfurt) und Dr. Tanja Spengler (Opel-Zoo) in den Vorstand. Dr. Veit Bachmann wird anschließend vom Vorstand zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

September 2025

Das Netzwerk BioFrankfurt führt zum ersten Mal den Ideenwettbewerb Biodiversität Frankfurt durch und lädt engagierte Bürger:innen dazu ein Ihre Projektideen einzureichen. Gefördert wird der Wettbewerb von der Stiftung der Frankfurter Sparkasse und der Stiftung Polytechnischen Gesellschaft. Schirmherrin ist Dezernentin Tina Zapf-Rodríguez. Im März 2026 wurden die drei Siegerprojekte mit insgesamt 30.000 Euro Preisgeldern prämiert.

Juni 2024

Peter Dommermuth (ehemals Leiter Umweltamt) über­gibt nach sechs Amts­jahren den Vor­stands­vorsitz an Dr. Katja Heubach (Direk­torin Palmengarten).

April 2024

Das dreijährige Dritt­mittel­projekt im Bundes­programm Bio­log­ische Viel­falt „Urban Wild - Koor­dinations­stelle Stadt­wildnis“ startet.

Oktober 2022

Unser ehe­maliges Vor­stands­mitglied Joachim Gottschalk wird Sprecher von BioFrankfurt e.V.

Oktober 2021

BioFrankfurt ist Projekt­partner im drei­jährigen Projekt „SLInBio – Städt­ische Lebens­stile und die Inwert­setzung von Bio­diversi­tät: Libellen, He­uschrecken, Hummeln und Co.“ das vom ISOE - Insti­tut für sozial­öko­log­ische For­schung initiiert wird.

Juli 2019

Nach 15 Sprecher­jahren (2004-2019) hat Prof. Bruno Streit sein Amt per 31.7.2019 aufge­geben. In seiner Funk­tion als Repräsen­tant der Goethe-Uni­versi­tät im Auf­trag des Präsi­denten war Bruno Streit 2004 ein eng­agier­ter Mit-Begrün­der von BioFrankfurt, der sich seitdem mit großen ehren­amt­lichen Engage­ment für BioFrankfurt ein­ge­setzt hat.

Bereits im Februar 2019 hat der Vor­stand, die Mit­glieder sowie die Geschäfts­stelle im Rahmen einer Abend­veran­staltung im Zoo Frank­furt Bruno Streit für seinen außer­gewöhn­lichen Einsatz gedankt.

August 2018

BioFrankfurt organi­siert zu­sammen mit der Stadt Frankfurt und vielen wei­teren Partnern im Nord­park Bonames das Event „Sport in der Natur – Das wilde Grün­Gürtel-Tier-Fest“.

Februar 2017

Ein jähr­liches inter­natio­nales Aus­bildungs­modul, genannt Frank­furt Spring School, startet unter dem Dach von BioFrankfurt und ver­mittelt unter dem Titel „Conser­vation Project Manage­ment“ in englischer Sprache Manage­ment-Fertig­keiten für Stu­dier­ende im Bereich Natur­schutz.

August 2016

Das Projekt „Frank­furt wagt Wildnis- Für mehr Wild­nis­ent­wick­lung, Natur­viel­falt und Natur­er­leben in Frankfurt“ star­tet mit einer 3-jährigen Lauf­zeit. Schwer­punkt ist Dar­stell­ung, Er­läu­te­rung und Nutz­ung städt­ischer „Wildnis­areale" im Gebiet Frank­furt/Rhein-Main.

Juni 2016

Das Verbund­projekt „Städte wagen Wild­nis“ startet. Die drei Städte Frank­furt, Hannover und Dessau-Roßlau über­lassen für einen Zeit­raum von fünf Jahren aus­ge­wählte urbane Flächen wieder mehr sich selbst. Durch das Pro­jekt soll vor allem der Bevöl­ke­rung der Wert von Wild­nis stärker ver­mittelt werden. BioFrankfurt über­nimmt im Projekt die über­geord­nete Kommuni­kation.

Mai 2016

Die seit 2006 statt­findende Aktions­woche feiert ihr zehn­jähriges Jubi­läum. 28 Partner laden in über 50 Veran­stalt­ungen und Aktionen zum Ent­decken der Natur in und um Frankfurt ein.

2015

Der WWF Deutsch­land und der Deutsche Olympische Sport­bund e.V. (DOSB) werden Mit­glieder von BioFrankfurt.

April 2014

Auf der BioFrank­furt-Mit­glieder­ver­samm­lung am 30.04.2014 beschließen die Mit­glieder, auf­bauend auf den Er­folgen BioFrankfurt formal zu insti­tutio­nali­sieren und einen Verein zu gründen. Der Verein wird im Juli 2014 im Vereins­register Frank­furt am Main einge­tragen und als gemein­nützig anerkannt.

Februar 2012

Neben Voll­mit­glied­ern des Netz­werks können ab 2012 auch assozi­ierte Mit­glieder auf­ge­nommen werden, die bei­spiels­weise ihren Sitz nicht in der Rhein-Main-Region haben. Das Netz­werk erwei­tert sich auf 31 Mit­glieds- und assozi­iertePartner­ein­richtungen.

Februar 2010

Durch weitere Aufnahmen zählt der Verbund inzwischen sechzehn Institutionen.

ab 2009

BioFrankfurt gibt jähr­lich ein eigenes Pro­gramm mit zahl­rei­chen Aktivi­täten und Ver­an­staltungs­ange­boten zu wechselnden Schwer­punkt­themen mit Bezug zur Bio­diversi­tät heraus. Seit 2011 konnten für das Jahres­programm jähr­lich Mittel aus dem Umwelt­fonds der Fraport für dieses Projekt einge­worben werden.

ab 2008

Die jähr­liche Akions­woche „Bio­log­ische Viel­falt erleben“ im Mai wird erst­mals von der BioFrankfurt-Geschäfts­stelle koordi­niert. Seit 2011 ist die KfW Banken­gruppe (ab 2013: KfW-Stiftung) exklusi­ver Förder­partner des öffentlich­keits­starken Projekts.

Juli 2007 – Juni 2009

Das Projekt „Bio­diversitäts­region Frank­furt Rhein/Main“, finanz­iert durch die Stiftung Flug­hafen Frank­furt/Main für die Region, Mainova, die Stiftung Poly­tech­nische Gesell­schaft und die Hertie­stiftung, ermög­licht zahl­reiche Aktivi­täten (Führ­ungen, Exkurs­ionen, Filme, Ver­an­stal­tungen), die auf großes Inter­esse in Frank­furt und seiner Umgebung stoßen.

Juni 2007

BioFrank­furt ent­wickelt ein neues Logo, das das inter­natio­nale Engage­ment seiner Mit­glieder und die globale Bedeu­tung des Begriffs „Bio­diversi­tät“auf­greift, sowie einen neuen Claim: BioFrankfurt - Das Netz­werk für Bio­divers­ität.

Mai 2007

Ein­richt­ung der BioFrankfurt - Geschäfts­stelle. Die Personal­stelle wird in den ersten zwei Jahre durch die Bertha Heraeus und Kathinka Platz­hoff-Stiftung finanz­iert, in den folgenden Jahren kommen Mittel weiterer Mit­glieder sowie von externen Förder­partnern hinzu.

Sommer 2006

Als Folge der Ver­an­stal­tung bean­tragen wei­tere Insti­tut­ionen die Auf­nahme in den Verbund und es werden Förder­mittel zur Ei­nrich­tung und Besetz­ung einer Geschäfts­stelle in Aussicht gestellt.

März 2004

BioFrankfurt wird unter dem Namen „Kompetenz­verbund Bio­diversi­tät Frank­furt“ gegrün­det. Beteiligt sind zunächst acht Insti­tut­ionen aus dem Raum Frank­furt, die mit diesem Netz­werk drei gemein­same Haupt­ziele verfolgen:

  • Stei­gerung des öffent­lichen Bewusst­seins für die Bedeu­tung der bio­log­ischen Viel­falt (Biodiversität)
  • über ver­besserte Koop­eration und Aus­tausch der Einzel­instit­utio­nen einen Mehr­wert schaffen
  • Auf­wert­ung des Stand­orts Frank­furt durch eine erhöhte Sicht­barkeit des ört­lichen Engage­ments für Bio­diversi­tät

Februar 2004

Mit einer Auf­takt­ver­an­stal­tung unter Schirm­herr­schaft von OB Petra Roth (Gast­redner: Dr. Klaus Töpfer) und ei­genem Internet­auf­tritt geht BioFrankfurt an die Öffent­lich­keit. 300 Gäste aus Politik, Wirt­schaft und Gesell­schaft nehmen mit regem Inter­esse teil; die be­gleitende Aus­stell­ung „Gemein­sam für Viel­falt und Nach­haltig­keit“ ist noch wei­tere zwei Monate im Zoo Frank­furt zu besichtigen.